17. Picknick – 3.5.2026 Berlin (Baumhaus Berlin)

Ein besonderes Permakultur-Picknick

Unser 17. Permakultur-Picknick war in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Diesmal trafen wir uns im Baumhaus in Berlin-Wedding – einem wunderbar passenden Ort für unseren Austausch. Das Baumhaus versteht sich als Nachhaltigkeits- und Veranstaltungsort, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen teilen und gemeinsam an einer sozial und ökologisch nachhaltigeren Welt arbeiten. Und tatsächlich gibt es dort mitten in Wedding sogar ein Indoor-Baumhaus.

An diesem Tag wurde natürlich wieder gemeinsam gegessen – vielen Dank an alle, die etwas zu unserem vielfältigen Buffet beigetragen haben! Doch diesmal steckte noch deutlich mehr im Picknick.

Eine Suche-und-Biete-Pinnwand bot die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Unterstützung zu finden, eigene Fähigkeiten anzubieten und sich über das Picknick hinaus miteinander zu vernetzen.

Außerdem wurde aus dem gemütlichen Picknick zeitweise ein kleines Worldcafé. Gemeinsam beschäftigten wir uns mit drei Fragen: Welches Potenzial steckt eigentlich noch im Permakultur-Picknick? Wie können wir Kindern die Prinzipien der Permakultur spielerisch näherbringen? Und ganz persönlich: Was bedeutet Permakultur für mich und wo findet sie bereits in meinem eigenen Leben statt?

Dabei entstanden viele spannende Gedanken, Gespräche und neue Perspektiven. Permakultur wurde einmal mehr nicht nur als etwas verstanden, das im Garten stattfindet, sondern als eine Möglichkeit, über Gemeinschaft, Ressourcen, Beziehungen und unser eigenes Leben nachzudenken.

Und dann gab es noch einen ganz besonderen Moment: die feierliche Übergabe des Permakultur-Picknicks an Agnes und Denny von Solarpunk NOW. Die beiden beschäftigen sich mit ihrem Ansatz PLAYtoGROW damit, Permakultur und regeneratives Systemdenken spielerisch und ganz praktisch erfahrbar zu machen. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur ums Gärtnern, sondern darum, Permakultur auch auf Gemeinschaften, Projekte, Teams und andere Lebensbereiche zu übertragen.

Damit bekommt das Permakultur-Picknick nach 17 Ausgaben ein neues Organisationsteam.

Für Mathias und Manuela hieß es deshalb an diesem Tag ein kleines bisschen Abschied nehmen. Wir danken allen, die in den vergangenen Jahren dabei waren, Essen mitgebracht, Wissen geteilt, diskutiert, gelacht, neue Ideen eingebracht und aus dem Permakultur-Picknick das gemacht haben, was es geworden ist.

17 Picknicks – das waren viele schöne Begegnungen und ziemlich viele spannende Gespräche über die Frage, wie wir unsere Umwelt und unser Zusammenleben ein kleines bisschen besser gestalten können.

Aber keine Sorge: Das Permakultur-Picknick hört nicht auf. Ganz im Gegenteil. Es bekommt neue Impulse, neue Ideen und Menschen, die Lust haben, es weiterzuentwickeln.

Und wir? Wir freuen uns sehr darauf, beim nächsten Mal einfach als Gäste dabei zu sein.

Ein anderes, erhellendes und wirklich grandioses Permakultur-Picknick – und gleichzeitig der Beginn eines neuen Kapitels.